Open Source Software (OSS) basiert auf einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Quellcode, der jedem Interessierten zur Verfügung steht und nach seinen Vorstellungen verändert und modifiziert werden kann. Es hat sich in den letzten Jahren herausgestellt, dass sich dieses Modell der Bereitstellung von Software als sehr mächtig erwiesen hat. Die Office Suite OpenOffice.org basiert beispielsweise auf diesem Prinzip und wäre aus der Open Source Szene nicht mehr weg zu denken.
„Was nichts kostet taugt auch nichts.“ Das ist eine häufige Aussage von Kritikern gegenüber Open Source Anwendungen. Was viele allerdings nicht wissen. Ein Großteil des Internets wird mittels offener Software zur Verfügung gestellt. Sei es durch Webserver oder auch Linux als Betriebssystem.
Bei der hier gezeigten Betrachtung handelt es sich allerdings um eine sehr abstrakte Darstellung von Open Source. Eine detaillierte Ausarbeitung würde den Rahmen der Webseite sprengen, da dieses Thema sehr umfangreich ist. Wer weiterführende Informationen über freie Software erhalten möchte, findet über die Webseiten von Wikipedia einen guten Einstieg.
Fakt ist: Open Source Software ist aus der Wirtschaft und dem Privatumfeld einfach nicht mehr wegzudenken da sie ein wesentlicher Faktor zur Kostensenkung geworden ist.
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Closed Source |
Open Source |
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Windows 2003 Server |
Linux (Server) |
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Exchange Mailserver |
Postfix / Courier (Kolab Server / OpenExchange) |
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Faxserversoftware |
Hylafax |
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Fileserver Dienste (Netzlaufwerke) |
Samba oder NFS |
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Druckserver (Druckdienste) |
Cups Printserver |
Bei der in der Tabelle gezeigten Server Landschaft handelt es sich um eine gängige kleine Netzwerkumgebung, wie sie mehr oder weniger ausgeprägt, in kleineren Firmen zu finden sein könnte.
Für die Closed Source Umgebung fallen alleine schon mehrere hundert EUR an Lizenzkosten für die erste Installation des Betriebssystems an. Für jedes folgende Upgrade werden weitere fällig.
Die Open Source Kombination hingegen ist von Anfang an lizenzkostenfrei. Selbst für Upgrades werden keinerlei Lizenzgebühren erhoben. Eine solche Softwarelandschaft wird von uns schon seit Jahren erfolgreich für das eigene Netzwerk erfolgreich eingesetzt.
Ein weiterer Vorteil: Diese Gesamtlösung läuft sehr performant auf einer Hardware, auf der alleine nur ein Windows 2003 Server gar nicht mehr oder nur mit größten Mühen betrieben werden könnte. Von zusätzlichen Diensten einmal abgesehen. Ein weiterer Pluspunkt: Häufige Hardwareupgrades entfallen. Folglich: Erneute längerfristige Einsparungen.
Neben dem günstigen Servereinsatz, gibt es in der Zwischenzeit auch für den Desktop Einsatz hervorragende freie Softwarealternativen. Ob Office, Webbrowser, Mailclient oder Datenbank. Für fast jeden Verwendungszweck sind mehr oder weniger brauchbare Open-Source-Programme verfügbar. Wir beraten Sie gerne.
Vorteile
Keine Lizenzkosten.
Keine Upgrade Gebühren.
Schnelle Bereitstellung von Fehler- und Sicherheitsupdates, da viele Entwickler weltweit aktiv sind.
Oft auf mehreren Betriebssystemen verfügbar (Linux, MAC oder Windows). Ein Wechsel zwischen den „Welten“ ist möglich.
Offene Standards. Durch die Offenlegung können leichter Schnittstellen zu weiteren Anwendungen geknüpft werden.
Nachteile
Dokumentation muss selber besorgt werden. Oft spärlich und/oder in nicht deutscher Sprache.
Fehlende Garantie auf Supportleistung. Es besteht kein Anspruch auf Support. Öffentliche Foren sind zwar verfügbar, allerdings keine Garantie auf Antwort.
Schwierigere Kommunikation mit Closed Source Anwendungen und Anwendern, da diese gar nicht oder nur selten für sie fremde Formate akzeptieren. (OpenOffice.org kann MS Office Dateien speichern und öffnen. MS Office ist dazu nicht ohne weiteres in der Lage!)
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